Glossar

A

Arthrose

Arthrose ist eine degenerative Erkrankung der Gelenke, also eine Erkrankung, die durch Verschleiß und Alterung von Zellen entsteht. Bei Arthrose ist der Gelenkknorpel geschädigt, da dieser sich abnutzt und entzündet. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Behandlungsmöglichkeiten von Arthrose sind gezielte Bewegungen, eine angepasste Ernährung, entzündungshemmende Medikamente oder Bandagen. Die Behandlung sollte immer mit einem Arzt bzw. einer Ärztin sowie mit Ihrer Physiotherapeutin oder Ihrem Physiotherapeuten in Dortmund abgesprochen werden.


B

Behandlungsplan

Ein physiotherapeutischer Behandlungsplan beschreibt die chronologische Abarbeitung konkreter Behandlungsschwerpunkte einschließlich der eingangs erfolgten Anamnese mit Befund. 

Ein Behandlungsplan kann wie folgt gestaltet sein:

  • Anamnese und Befund
  • Anforderungsprofil
  • Behandlungsschwerpunkte
  • Therapiemittel
  • Therapiesteuerung
  • Dokumentation

Ihr Physiotherapeut in Dortmund erstellt mit Ihnen Ihren individuellen Behandlungsplan.

Bobath‐Therapie

Die Bobath-Therapie wird bei Menschen mit neurologischen Erkrankungen eingesetzt, zum Beispiel bei Multipler Sklerose, nach einem Schlaganfall und daraus resultierenden Halbseitenlähmungen oder bei Morbus Parkinson. Die Behandlung mit der Bobath-Therapie zielt darauf ab, dass Betroffene verlorengegangene Fähigkeiten wieder erlernen, weniger Schmerzen haben und ihren Alltag entsprechend selbstständiger gestalten können. 

Der Patient bzw. die Patientin wird dabei aktiv eingebunden, um das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven zu verbessern. Kontinuierliches Training nach festgelegten Trainingsplänen, die Erarbeitung von Lösungswegen gemeinsam mit Therapeuten und Therapeutinnen sowie Ärzten und Ärztinnen und die gezielte Stimulation, um Bewegungsressourcen ausfindig zu machen, gehören zum Ansatz der Bobath-Therapie.

Breussmassage

Die Breussmassage ist ein wichtiger Bestandteil der Rückentherapie in Dortmund. Unter Berücksichtigung der Meridiane wird sanft, langsam und mit relativ wenig Druck entlang der Wirbelsäule massiert, um diese zu entspannen. Dadurch kommt es zu einer Streckung, die die Bandscheiben entlastet. Das eingesetzte Johanniskrautöl wirkt außerdem beruhigend auf die Nerven, sodass es zu einer tiefen Entspannung und Schmerzreduktion kommt.


C

CMD

CMD ist die Abkürzung für Craniomandibuläre Dysfunktion. Wir verstehen darunter Funktionsstörungen, die den Kauapparat betreffen. Dementsprechend kann CMD die Kiefergelenke und die Kaumuskulatur betreffen. Eine Craniomandibuläre Dysfunktion tritt vergleichsweise häufig auf, verursacht jedoch nicht immer Symptome. Wenn es zu Beschwerden kommt, äußern sich diese unter anderem als Schmerzen im Bereich des Kiefers oder der Ohren, als Schwindel oder als Kiefergelenkgeräusche


F

Faszientraining

Das Faszientraining stellt eine Bewegungs- und Sportmethode dar, die zielgerichtet die Eigenschaften des muskulären Bindegewebes verbessert. Hinter dem Faszientraining liegt die sportwissenschaftliche und medizinische Erkenntnis, dass die überwiegende Mehrheit der Belastungsschäden im Sport nicht die Muskelfasern, Knochen, Bandscheiben oder kardiovaskulären Strukturen betrifft, sondern auf eine Problematik im faserigen, kollagenen Bindegewebe des Bewegungsapparates zurückzuführen ist.

Funktionelle Bewegungsanalyse

Bei einer funktionellen Bewegungsanalyse werden Asymmetrien im Bewegungsablauf identifiziert. Diese Dysbalancen bzw. Asymmetrien können nach Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen durch Ausgleichs- oder Schonbewegungen entstanden sein. Durch das Erkennen dieser Fehlhaltungen im Bewegungsapparat können entsprechende Reha-Maßnahmen zur Korrektur vorgenommen werden. Nicht behandelte Asymmetrien können Über- oder Fehlbelastungen zur Folge haben und infolgedessen Schädigungen an Gelenken, Bändern oder Muskeln nach sich ziehen.  

Eine funktionelle Bewegungsanalyse wird im Rahmen einer Rückentherapie durchgeführt. Nähere Informationen finden Sie unter Rückentherapie Dortmund.


G

Gang-Schulung

Eine Gang-Schulung kommt in der Physiotherapie bei orthopädischen Problemen, nach chirurgischen Eingriffen oder therapiebegleitend bei neurologischen Erkrankungen zum Einsatz. Sowohl Verletzungen und Operationen an den unteren Extremitäten als auch neurologische Erkrankungen, wie ein Schlaganfall, Multiple Sklerose oder Parkinson, können das Gangbild stark verändern. In der Gang-Schulung analysieren wir mit Ihnen Ihren Bewegungsablauf, decken Fehlbelastungen auf und sorgen dafür, dass Sie langfristig möglichst schmerzfrei zu Fuß unterwegs sind.

Gelenkmobilisation

Bei der Gelenkmobilisation bewegt die Physiotherapeutin oder der Physiotherapeut das Gelenk langsam innerhalb seiner Bewegungsgrenzen hin und her. Die Gelenkmobilisation ist ein Teil der auf Grundlage der körperlichen Biomechanik durchgeführten manuellen Therapie. Therapieziel ist hierbei die Wiederherstellung der physiologischen Gelenks- und Muskelfunktionen und die Schmerzlinderung bei arthrogenen, muskulären oder neuronalen Störungen. Weitere Informationen finden Sie unter Manuelle Therapie Dortmund.

Gerätegestützte Krankengymnastik

Mit gerätegestützter Krankengymnastik ist für gewöhnlich die Krankengymnastik an mechanischen Kraftgeräten, etwa dem Seilzug und/oder Reha-Trainingsgeräten gemeint. Indikationen hierfür können zum Beispiel chronische, posttraumatische oder postoperative Erkrankungen der Extremitäten oder des Rumpfes sein. Zudem kann das maschinengestützte Krafttraining bei Muskeldysbalancen, durch Krankheit induzierte Muskelschwächen oder bei peripheren Lähmungen eingesetzt werden. Das Therapieziel ist die Verbesserung, Wiederherstellung oder Normalisierung der Muskel- und Kraftausdauer.  

Falls Sie eine Physiotherapie in NRW in Anspruch nehmen wollen, finden Sie unter Krankengymnastik Dortmund weitere Informationen.  


K

Kinesiotape

Kinesiotape ist ein spezielles luft- und wasserdurchlässiges sowie elastisches Tape. Es kann, je nach Art der Tapeanlage, sowohl stützend als auch entlastend und entspannend auf die Muskulatur und Gelenke wirken. Kinesiotape hilft einerseits, das Gelenk nach Verletzungen wie Verstauchungen, Bänderdehnungen oder -anrissen zu stabilisieren. Andererseits kann es verspannte Muskeln lockern und hilft dadurch auch bei Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen.


M

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage repräsentiert eine spezielle Form der therapeutischen Berührung. Hierbei werden durch behutsame Griffoptionen die Bewegung der Lymphflüssigkeit in den Lymphbahnen angeregt. Sie bildet einen entscheidenden Baustein der umfassenden Physikalischen Entstauungstherapie (PET) für die Betreuung von Patienten und Patientinnen, die unter Lymphödemen oder Lipödemen leiden. Zudem wird sie nach schweren orthopädischen Verletzungen oder Operationen angewandt, um Symptome wie Schwellungen und Schmerzen zu mindern. Als kompetente Praxis für Physiotherapie stehen wir Ihnen in dem Bereich manuelle Lymphdrainage in Dortmund beratend zur Seite.

Mobilisierung

Mobilisationsübungen kommen in vielen verschiedenen Fällen zum Einsatz. Können Sie sich nach einer Operation oder während einer Krankheit nur eingeschränkt bewegen, übernimmt Ihre Physiotherapeutin oder Ihr Physiotherapeut in Dortmund es, Ihre Gelenke durchzubewegen. Dadurch lassen sich sowohl Muskelabbau als auch Verkürzungen und dauerhafte Bewegungseinschränkungen wirkungsvoll vorbeugen. Im Laufe der Rehabilitation wird diese passive Art von Mobilisierung durch aktive Übungen, die Sie selbst durchführen können, ergänzt.


S

Schlingentisch

Der Schlingentisch ist eine Konstruktion, die wir im Rahmen der Physiotherapie und der Krankengymnastik in Dortmund nutzen. Der Schlingentisch besteht aus einem Metallgestell, an dem die namensgebenden Schlingen ‒ breite Gurte oder Schlaufen ‒ befestigt sind. Unter dieser Konstruktion befindet sich eine Liege, auf der der Patient bzw. die Patientin Platz findet. Je nach Behandlungsart werden betroffene Körperteile oder der ganze Körper mit diesen Schlingen nach oben gezogen.

Dadurch werden die jeweiligen Gelenke entlastet und gleichzeitig kann ihre Beweglichkeit auf eine sanfte Art und Weise verbessert werden. Typische Anwendungsbereiche für den Schlingentisch sind Hüftgelenksarthrose, Lähmungen, Wirbelsäulenprobleme und auch Knochenbrüche. 

Spiegeltherapie 

Bei der Spiegeltherapie wird mithilfe von visueller Stimulation die Beweglichkeit eingeschränkter Extremitäten gefördert. Dabei wird ein Spiegel mittig vor dem Patienten bzw. der Patientin aufgestellt. Der Patient bzw. die Patientin sieht dabei die gesunde Extremität im Spiegel, während er bzw. sie damit Bewegungen ausführt. Die gelähmte Extremität befindet sich hinter dem Spiegel. Durch die Spiegelung entsteht der Eindruck, dass die gelähmte Extremität bewegt werden kann, was zu einer tatsächlichen Funktionsverbesserung führen kann.

Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie arbeitet mit energiereichen Schallwellen. Diese wirken stimulierend auf die Körperzellen und regen die körpereigene Regenerationsfähigkeit an. Indem sie außerdem die Durchblutung sowie die Bildung neuer Blutgefäße verbessert, kann die Stoßwellentherapie die Beschwerden bei krankhaften Veränderungen an Sehnen, Bändern, Gelenkkapseln, Muskeln und Knochen gezielt beseitigen.


U

Ultraschall- und Elektrotherapie

Unter Elektrotherapie fallen alle Verfahren, bei denen Strom oder Magnetfelder auf den Körper einwirken. Am häufigsten kommt in der Physiotherapie Reizstrom zum Einsatz: Über Elektroden werden Stromimpulse in die Muskeln geleitet. Dort verringern sie Schmerzen und können gleichzeitig Muskelkontraktionen auslösen, die dem Muskelabbau durch Immobilisation vorbeugen. Bei der Ultraschalltherapie wird mithilfe von Schallwellen gezielt Wärme im Körper erzeugt. 

Diese fördert die Durchblutung und regt die körpereigene Selbstheilung an. Da die Schallwellen bis zu fünf Zentimeter tief in das Gewebe eindringen, entspannen sie nicht nur die oberflächlichen Muskeln, sondern auch die Tiefenmuskulatur. Das ist besonders bei Rückenschmerzen hilfreich. Die Ultraschalltherapie kommt aber auch bei chronischen Sehnenschmerzen, Verletzungen an Bändern, Sehnen und Schleimbeuteln, Prellungen, Verstauchungen und Arthrose zum Einsatz.

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